Die Sonne schlug wieder zu

 

Lauftreff SC Bad Münder mit 17 Startern in Hamburg / Starter auch bei Harzquerung und Hermannslauf, Die plötzliche Wärme beim drei Wochen zurückliegenden Hannover – Marathon ist noch in schlechter Erinnerung bei den Langstreckenläufern, weil sie doch zu deutlichen Zeiteinbußen auf der zweite Hälfte bei allen Startern vom Lauftreff führte. Die Wettervorhersage für den Hamburg-Marathon war hingegen lange Zeit ideal:

14 Grad, bewölkt – kein Regen oder Wind. 

Doch geirrt: Strahlender Sonnenschein, Temperaturen bis 20 Grad. Nicht ganz ideal für die Läufer beim Laufevent am letzten Aprilwochenende, doch förderte dies die Stimmung an der Strecke. So waren neben Rhythmen der vielen Musikgruppen, auch die phantastische Stimmung der Zuschauer und beeindruckende Kulissen auf der Strecke der i-Punkt der Wochenendreise von mehr als 20 Mitgliedern des Lauftreffs SC Bad Münder. 

Betreut von einigen Begleitern an der Strecke ging es über Reeperbahn, Landungsbrücken, Binnen-und Außenalster noch an vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei. Zuvor waren die Münderaner auch nach der Anreise am Samstag mit einer Fahrt auf einem Linienschiff von den Landungsbrücken zum Finkenwerder Strand touristisch unterwegs. 

 

Bei dem gut organisierten Marathonlauf finishten an den Messehallen mehr als 20.000 Marathonis und Staffelläufer auf einem bei Sonne irre rot leuchtenden Teppich ins Ziel. Hamburg Gruppe 12

Viele Läufer, auch die des SC, konnten ihre gesteckten Ziele nicht ganz erreichen, selbst die einbestellten Profiläufer schafften es nicht wie geplant den Streckenrekord zu toppen. Vielleicht war es auch den Läufern aus Kenia und Äthiopien schon etwas zu warm.

Dennoch: Eine klasse Leistung erzielte Abdulsalam Arshokiye auf der Marathondistanz mit knapp 15.000 Startern, in einer Zeit von 03:34:02 belegte er Platz 1836 in der Gesamtwertung und Platz 200 in der Männerhauptklasse (MM). Ebensfalls ein tolles Ergebnis lieferte Josha Pinkernell. Mit seiner Zeit von 03:36:23 folgte er Arshokiye auf dem Fuß, er belegte in der Altersklasse M30 Platz 272.

Für beide war es ein gelungenes Marathondebüt. Ebenfalls stolz auf ihr ersten Marathon konnten Mohammed Khalil 04:10:51 (AK M20/ Pl.491), Awad Almousa 04:41:59 (M50/Pl.1033) und Muhieddin Alnumairi 05:09:55 (M50/Pl.1174) sein.

Hamburg HM Starter 10
In ihrem zweiten Marathon konnten Lars Weiß 4:20:50 (M40/Pl.841) , Claus Moddelmog 04:30:02 (M50/Pl.923) und in ihrem dritten Lauf Kirsti Rothe 04:28:41 (W40/Pl.222) nochmals ihre Bestzeiten um bis zu 15 Minuten toppen.Die Marathonroutiniers Matthias Stehn 04:08:53 (M55/Pl.297) und Jürgen Keller 04:11:56 (M60/Pl.106) waren sichtlich mit ihren Ergebnissen zufrieden, hatten sie sich doch nach Jahren wieder einmal entschlossen, einen ambitionierten Marathon mit entsprechender Vorbereitung anzugehen.

Die Aufregung war beim Team Cuba – der Marathon-Staffel des Lauftreff - nicht geringer als bei den Marathonläufern: Kommt man rechtzeitig an seinen Startplatz, findet man seinen Staffelpartner in den von Läufern wimmelnden Wechselzonen? Unter 155 Frauenstaffel belegten Christiane Feldkord, Ulrike MeierBirgit Walter, Andrea Moddelmog in 04:26:56 einen guten 89. Platz und konnten – kurz vor dem Ziel wieder vereint - über die Ziellinie laufen. 

Schnell war Uwe Fäth über die Halbmarathonstrecke unterwegs, in sehr guten 01:42:01 erreichte er Platz 318 bei über 3000 Startern, zudem belegte er ein tollen 31. Platz in der M50.  Ebenfalls erfolgreich absolvierten Kirsten Mühlbauer den Halbmarathon in 01:57:26 (Pl. 1060 W50/43/ und Christoph Crasselt in 02:00:03 (Pl. 1248, M50/104)

 

Mehr die Landschaft im Blickfeld hatten drei andere Läufer vom Sportclub Bad Münder, dafür mussten sie aber auch etliche Höhenmeter bei ihren Läufen überwinden.Frank Voges lief bei der Harzquerung die 28 km lange Distanz von Benneckenstein nach Nordhausen, mit einer Zeit von 03:10:44 belegte er Platz 31 in der Gesamtwertung und Platz 27 in der M50.Beim Hermannslauf, 31,1 km vom Hermannsdenkmal nach Bielefeld, waren Holger Schmidt und Michael Schröder unterwegs. Schmidt kam nach 02:50:40 ins Ziel, er belegte in der M50 Platz 171, Michael Schröder folgte in 03:02:15, was in der M55 Platz 142 bedeutete.